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Nach Sturm YULIA kommt zur Wochenmitte der Spätwinter

Nach Sturm YULIA kommt zur Wochenmitte der Spätwinter

Sturmtief YULIA sorgte an der Alpennordseite und im Osten für einen ungewöhnlich milden und stürmischen Wochenausklang. Das erste Mal im Jahr 2020 wurden gleich an mehreren Standorten die 20 Grad überschritten. Zur Wochenmitte kehrt allerdings der Spätwinter zurück

Sturmtief YULIA zog am Sonntag von Deutschland über Südpolen ostwärts und sorgte besonders ab dem späten Sonntagnachmittag an der Alpennordseite für Sturm. Mit dem Sturm stiegen die Temperaturen am Sonntagabend immer weiter an und erreichten in Innsbruck um 20:40 Uhr einen Spitzenwert von 20,7 Grad.

Höchstwerte am Sonntag

Ähnlich mild verlief der Abend aber auch von der Obersteiermark über das Wiener Becken bis ins Nordburgenland. Erst mit Durchzug der Kaltfront in der zweiten Nachthälfte kühlte es wieder spürbar ab.

Sturm- und Orkanböen im Flachland

Am Höhepunkt des Sturm am späten Sonntagabend traten an der Alpennordseite verbreitet schwere Sturmböen um die 100 km/h auf, die für den einen oder anderen Baum zu viel waren. Im östlichen Flachland gab es lokal auch Orkanböen, so wurden in Seibersdorf oder Podersdorf Spitzenböen von 121 km/h registriert.

Die stärksten Windböen pro Bundesland

Deutlich heftiger tobte der Sturm noch auf den Bergen, auf dem 460 m hohen Buchberg im Wienerwald gab es Böen von bis zu 151 km/h und am Feuerkogel wurden 172 km/h gemessen.

Windspitzen auf den Bergen mit Ausnahme des Burgenlands

Noch höhere Windgeschwindigkeiten gab es am Schneeberg, hier registrierte die Messstation des niederösterreichischen Lawinenwarndienstes sogar Böen von knapp über 250 km/h!

Zur Wochenmitte winterlich

Mit dem Sturm geht es am Montag aber rasch zu Ende und eine Warmfront sorgt an der Alpennordseite noch für etwas Regen. Hinter der Front verläuft der Dienstag wieder ausgesprochen mild und besonders in der Osthälfte auch freundlich. Am Abend nähert sich aus Westen aber eine Kaltfront, die eine nachhaltige Abkühlung bringt. In Verbindung mit einem Oberitalientief sorgt sie Dienstagnacht verbreitet für Niederschlag, wobei die Schneefallgrenze allmählich bis in viele Tallagen absinkt.

Prognostizierte Niederschlagssumme von Dienstag- bis Mittwochabend

Der Mittwoch gestaltet sich im Bergland wechselhaft mit Schauern, die Schneefallgrenze liegt dabei von Nord nach Süd zwischen 400 und 700 m. Vereinzelt kommt es von Vorarlberg bis Oberösterreich auch zu Graupelgewittern bis in tiefe Lagen.

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