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Warnlagebericht

Am Donnerstag im Nordosten leicht erhöhte Glättegefahr
Bodendruck- und Frontenkarte für Mittwoch, 15. Jänner 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)
Bodendruck- und Frontenkarte für Mittwoch, 15. Jänner 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Schwacher Hochdruckeinfluss sorgt für häufig ruhiges Wetter, im Norden streift allerdings ein Tiefdruckausläufer samt leicht erhöhter Glättegefahr. Durch die in höheren Luftschichten heranströmenden milden Luftmassen nimmt die Neigung für beständige Nebel- und Hochnebelfelder weiter zu. Zum Wochenende dreht die Höhenströmung von West allmählich auf Süd, an der Alpennordseite wird es leicht föhnig.

Überblick Warnungen

GEFRIERENDER (NIESEL-)REGEN
Die Vorwarnungen und Warnungen im Norden und Osten haben bis Freitagabend Gültigkeit.

Wetterausblick

Der Donnerstag bringt deutlich mehr Wolken, in den Niederungen und besonders entlang der Donau sowie im Osten und Südosten hält sich zudem erneut teils zäher Nebel bzw. Hochnebel. Vereinzelt ist wieder Schneegriesel oder gefrierender Nieselregen möglich. Auch im Nordosten können ein paar Tropfen fallen, samt leicht erhöhter Glättegefahr. Im Westen und Südwesten sowie in den Alpen setzt sich nach Abzug hoher Wolkenfelder tagsüber zunehmend die Sonne durch.

Am Freitag zeigt sich auf den Bergen häufig die Sonne, im Flach- und Hügelland bleibt es hingegen bei zähem Hochnebel häufig trüb. Die Nebelobergrenze steigt gegen 800 bis 1000 m an. Vom Waldviertel über das Wiener Becken bis in das Südburgenland ist aus dem Nebel mit Schneegriesel oder gefrierendem Nieselregen zu rechnen, die Glättegefahr ist somit leicht erhöht. Dazu weht im Donauraum mäßiger Ost- bis Nordostwind.

Der Samstag präsentiert sich in den Niederungen meist von seiner trüben Seite. Nördlich des Hauptkamms lockert der Nebel und Hochnebel im Tagesverlauf etwas auf. Im äußersten Süden fällt vereinzelt leichter Regen, oberhalb von 1300 bis 1500 m fallen ein paar Flocken. Im Nordosten weht der Südostwind mäßig bis lebhaft, in Böen auch kräftig.

Am Sonntag ist es in den Niederungen und Becken, aber auch generell im Süden und zentralen Bergland trüb durch Nebel bzw. Hochnebel. Im Tagesverlauf lockert der Nebel im Norden und Nordosten allmählich auf und die Sonne zeigt sich noch. Nur im Süden bleibt es meist ganztags trüb. Dazu weht im Donauraum und im Osten lebhafter bis kräftiger Südostwind, in Böen auch vereinzelt stürmisch. In den Alpen macht sich in den prädestinierten Tälern mäßiger Südföhn bemerkbar.

 

Autor

Peter Wölflingseder
Donnerstag, 15. Jänner 2026, 12:00 Uhr

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