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Warnlagebericht

Am Nachmittag vor allem im Berg- und Hügelland gewittrig
Bodendruck- und Frontenkarte für Dienstag, 23. Juni 2026, 14:00 MESZ (Quelle: UBIMET)
Bodendruck- und Frontenkarte für Dienstag, 23. Juni 2026, 14:00 MESZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Unter der anhaltenden Hitzeweller ist in der energiereichen Luftmasse die Neigung zu teils kräftigen Hitzegewittern bis Mittwoch noch deutlich erhöht. Somit besteht lokale Unwettergefahr, besonders durch große Regenmengen in kurzer Zeit und Hagel. Nur im östlichen Flachland und ganz im Westen bleibt die Gewittergefahr etwas geringer. Ab der Wochenmitte geht die Gewitterneigung generell wieder zurück und die Hitze erreicht gegen Ende der Woche den Höhepunkt. Selbst Temperaturen um 40 Grad und somit auch den österreichischen Hitze-Rekord geraten nach derzeitigem Stand in Reichweite.

Überblick Warnungen

GEWITTER
Die Vorwarnungen gelten für den Montag. Warnungen erfolgen bei Bedarf zeitnah.

Wetterausblick

Am Nachmittag muss im Berg- und Hügelland verbreitet mit kräftigen Schauern- und Gewittern gerechnet werden, die sich zunehmend in die Beckenlagen im Süden und den Donauraum ausbreiten.  Auch im östlichen Flachland steigt die Gewitterneigung an. Besonders das Potenzial für Starkregen und Hagel ist erhöht, lokal muss aber auch mit Sturmböen gerechnet werden.

In der ersten Nachthälfte klingen die Schauer und Gewitter rasch ab, am längsten halten sie sich im Süden des Landes. Anschließend geht es trocken durch die Nacht und verbreitet lockern die Wolken auf.

Der Montag startet meist trocken und gebietsweise sonnig, Restwolken lockern in der Früh rasch auf. Ab Mittag bilden sich im Berg- und Hügelland wieder ein paar teils kräftige Schauer und Gewitter. Am Nachmittag breiten sich diese ins südliche Flachland sowie in den westlichen Donauraum und ins Mostviertel aus, lokal ist dabei mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen zu rechnen. Isolierte Zellen kann man jedoch selbst im östlichen und südostlichen Flachland nicht ausschließen. Von lokalen Gewitterböen abgesehen weht mäßiger Nordwind.

Am Dienstag scheint verbreitet die Sonne, von der Tauernregion über die Obersteiermark bis ins Most- und Waldviertel halten sich Wolken. Vor allem dort sind ab dem späten Vormittag neuerlich heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einzuplanen. Diese breiten sich am Nachmittag auf weite Teilen des Landes aus. Besonders von Oberösterreich bis in den Süden der Alpenrepublik besteht erhöhte Unwettergefahr. Deutlich geringer ist die Gewitterneigung am Nachmittag nur im östlichen Flachland und im Rheintal.

Der Mittwoch bringt von Beginn an einiges an Sonnenschein. Tagsüber bilden sich im Bergland einige Quellwolken, die primär im südlichen Bergland zu teils kräftigen Schauern und Gewittern heranwachsen. Diese breiten sich am Abend vereinzelt auch auf die südlichen Beckenlagen aus. Meist trocken bleibt es hingegen im Norden und Osten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen.

Am Donnerstag scheint meist von früh bis spät die Sonne, die Gewitterneigung ist selbst über den Bergen gering. Am ehesten ist im westlichen Bergland am Nachmittag ein Schauer oder ein isoliertes Hitzegewitter nicht ganz ausgeschlossen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen.

 

Letzte Aktualisierung:
Montag, 22. Juni 2026, 14:30 Uhr

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