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Warnlagebericht

Am Montag oft sonnig, im Osten und Süden kalt, an der Alpennordseite föhnig
Bodendruck- und Frontenkarte für Montag, 19. Jänner 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)
Bodendruck- und Frontenkarte für Montag, 19. Jänner 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Der Alpenraum liegt derzeit zwischen Tiefdruckgebieten über Süd- und Westeuropa und einem kräftigen Hoch über der Ukraine in einer Zone mit meist ruhigem Winterwetter. Mit einer kräftigen Südostströmung wird bodennah trockene Kaltluft herangeführt und die Nebelneigung verringert sich von Osten her deutlich. Somit stellen sich verbreitet sonnige, aber zunehmend frostige Tage ein. Lediglich entlang der Nordalpen bleibt es durch föhnige Effekte noch etwas milder.

Überblick Warnungen

WIND
Die Vorwarnungen im Westen bleiben bis Dienstagnacht aufrecht. Die Informationen im Norden laufen von Samstagnacht bis Dienstagabend.

Wetterausblick

Der Montag hat entlang und nördlich der Alpen viel Sonnenschein zu bieten, im Osten und Süden ziehen hochnebelartige Wolken durch. Von Unterkärnten bis ins Wein- und Waldviertel fallen diese zeitweise kompakt aus, es bleibt aber auch dort trocken. In den prädestinierten Tälern der Alpennordseite ist es weiterhin föhnig, während mit dem kräftigen Südostwind noch etwas kältere Luft in den Norden und Osten gelangt. In exponierten Lagen sind hier weiterhin stürmische Böen zu erwarten.

Am Dienstag lösen sich die hochnebelartigen Wolken rasch auf, sodass in weiten Landesteilen die Sonne zum Vorschein kommt. Am längsten trüb bleibt es im Waldviertel und im Südosten, aber auch hier wird es ab Mittag zunehmend sonnig. Der Föhn bzw. Südostwind lässt langsam etwas nach, weht aber in exponierten Lagen noch lebhaft mit teils kräftigen Windböen.

Der Mittwoch bringt vielerorts einmal mehr strahlenden Sonnenschein, lediglich vereinzelt ist mit Nebel zu rechnen. Im Osten und Südosten hält sich hingegen längere Zeit Hochnebel, es bleibt aber auch dort trocken. Gegen Abend zeigen sich ganz im Westen harmlose Schleierwolken. Der Wind weht schwach bis mäßig, vom Seewinkel bis ins nördliche Waldviertel lebhaft aus Südost.

Am Donnerstag wird der Nebel- und Hochnebel im Donauraum, im Osten und Südosten wieder häufiger und zäher, auch darüber ziehen im Tagesverlauf aus Südwesten einige Wolken durch. Es bleibt jedoch weiterhin trocken, am längsten zeigt sich die Sonne vom Montafon die Alpennordseite entlang bis ins Mariazellerland. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost.

Autor

Marcus Rubel
Montag, 19. Jänner 2026, 08:00 Uhr

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