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Heftige Gewitter sorgten im Osten für knapp 35.000 Blitze

Heftige Gewitter sorgten im Osten für knapp 35.000 Blitze

Im Vorfeld eines Höhentiefs über Frankreich kam es am Samstag besonders im Osten Österreichs zu heftigen Gewittern. Neben Starkregen gab es lokal auch Hagelschlag und Sturmböen. In Summe gab es knapp 35.000 Blitzentladungen, wobei das blitzreichste Bundesland Niederösterreich war.

Nach einem hochsommerlichen Tag mit Temperaturen von bis zu 31,8 Grad in Hohenau gab es am Samstagnachmittag und -abend ein turbulentes Ende. Zunächst war vor allem der Bezirk Krems-Land betroffen, gegen Abend gab es dann im gesamten östlichen Flachland kräftige Gewitter“. Landesweit wurden 34.039 Blitze detektiert, davon allein 19.982 in Niederösterreich.

Besonders in Niederösterreich gab es viele Blitze.
Blitzdichte am Samstag. © UBIMET

Anbei die blitzreichsten Bezirke:

  • 3.937 Neusiedl am See (B)
  • 2.163 Gänserndorf (NÖ)
  • 2.059 Mistelbach (NÖ)
  • 1.790 Baden (NÖ)

Regen, Hagel und Sturmböen

In Summe gab es allein in Niederösterreich über 100 Feuerwehreinsätze, hier mussten aufgrund der ergiebigen Regenmengen mehrere Keller ausgepumpt werden. In Moosbrunn im Bezirk Bruck an der Leitha fielen innerhalb von wenigen Stunden rund 64 Liter pro Quadratmeter Regen, das liegt nur knapp unterhalb des mittleren Monatsniederschlags. Weiters wurde lokal Hagel gemeldet, wie etwa in den Bezirken Neusiedl am See und Baden. In Neumarkt in der Steiermark gab es zudem schwere Sturmböen von bis zu 90 km/h, im Flachland lagen die Spitzenwerte bei 79 km/h am Flughafen Schwechat bzw. 71 km/h in Mörbisch.

Sommerliche Aussichten

Kommende Woche steigen die Temperaturen rasch wieder auf ein hochsommerliches Niveau, so sind bereits am Montag wieder bis zu 29 Grad im Osten zu erwarten. Ab Dienstag gibt es wieder sonniges Sommerwetter mit Höchstwerten im Bereich der 30-Grad-Marke. Gänzlich beständiges Wetter ist aber nicht in Sicht, da an der Südflanke eines ungewöhnlich ausgeprägten Hochdruckgebiets über Skandinavien der Weg für ein weiteres Höhentief frei ist. Die Schauer- und Gewitterneigung steigt somit in der zweiten Wochenhälfte voraussichtlich wieder an.

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