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Weihnachtswetter: Mit dem Christkind kommt der Schnee

Weihnachtswetter: Mit dem Christkind kommt der Schnee

Die milde Wetterphase in der Vorweihnachtszeit ist nur von kurzer Dauer. Denn in der Christnacht erreicht eine Kaltfront den Alpenraum und bringt zu Weihnachten verbreitet in den Alpen und somit auch in die eine oder andere Landeshauptstadt winterliche Verhältnisse.

Die Vorweihnachtszeit verläuft ohne winterliche Weihnachtstimmung, bis zum Heiligabend bleibt es landesweit außergewöhnlich mild und vor allem im Norden auch unbeständig. Bei föhnigem West- bis Südwestwind sind am Mittwoch am Alpenostrand lokal bis zu 17 Grad in Reichweite. Mit Annäherung einer Kaltfront nimmt die Schauerneigung im Laufe des Heiligen Abends im gesamten Land an, die Temperaturen bleiben aber mit 4 bis 12 Grad meist deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Nur im Süden bleibt es örtlich eine Spur kühler.

Vorhergesagte Höhcstwerte für den Mittwoch - UBIMET
Vorhergesagte Höhcstwerte für den Mittwoch – UBIMET

In der Christnacht Kaltlufteinbruch

In der Heiligen Nacht erreicht aus Nordwesten kalte Luft polaren Ursprungs den Alpenraum. Die Schneefallgrenze sinkt dabei rasch bis in die Tallagen. Von Vorarlberg über das Außerfern bis zum Karwendel beginnt es schon gegen Mitternacht kräftig zu schneien. In den frühen Morgenstunden am Christtag ist dann entlang der Nordalpen verbreitet mit Schneefall bis in die tiefsten Lagen zu rechnen, aber auch im Süden ist kurzzeitig Schnee oder Schneeregen bis in die Beckenlagen möglich.

Animation der Lufttemperatur in etwa 1500 m Höhe vom 22.12. bis zum 26.12. (zum Animieren und Vergrößern klicken) - UBIMET, ECMWF
Animation der Lufttemperatur in etwa 1500 m Höhe vom 22.12. bis zum 26.12. (zum Animieren und Vergrößern klicken) © UBIMET, ECMWF

Selbst in Bregenz, Innsbruck und Salzburg bildet sich zu Weihnachten eine dünne Schneedecke. Vom Walgau und dem Bregenzerwald über das Außerfern bis zum Tiroler Mittelgebirge sind bis zu 20, lokal auch 25 cm in Reichweite. In den Nordalpen fällt im Laufe des Christtages noch etwas Schnee, in Summe kommen hier verbreitet 5 bis 10 cm Neuschnee zusammen. Im Norden und Osten geht es hingegen meist trocken durch den Tag: Hier ziehen bei lebhaftem bis kräftigem West- bis Nordwestwind nur ein paar Schnee- oder Schneeregenschauer durch. Mit den Temperaturen geht es rasch bergab, landesweit werden nur noch -2 bis +6 Grad erreicht.

Prognostizierte Neuschneemenge in der Christnacht und zu Weihnachten - UBIMET
Prognostizierte Neuschneemenge in der Christnacht und zu Weihnachten – UBIMET

Winterlich kalt am Stefanitag

Am Stefanitag fallen entlang der Nordalpen anfangs noch letzte Flocken, im Laufe des Tages trocknet es aber aus heutiger Sicht auch hier ab und die Sonne kommt immer öfter zum Vorschein. Es bleibt zudem landesweit winterlich kalt, die Höchstwerte erreichen in den Niederungen trotz Sonnenschein nur 0 bis +4 Grad und in den Alpen ist mit Dauerfrost zu rechnen.

Rückwärtstrajektorien am 23., 24., und 25.12. Sie dienen zur Herkunftsanalyse der Luftmassen. ©wetter3.de

Titelbild: Schnee in den Weihnachtsfeiertagen – pixabay.com

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