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Warnlagebericht Deutschland

In der Nacht zum Samstag im äußersten Westen leicht erhöhte Gefahr von Hitzegewittern
Bodendruck- und Frontenkarte für Samstag, 27. Juni 2026, 14:00 MESZ (Quelle: UBIMET)
Bodendruck- und Frontenkarte für Samstag, 27. Juni 2026, 14:00 MESZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Am Wochenende verlagert sich das Hoch „Hartmut“ weiter in Richtung Osteuropa. Gleichzeitig nähert sich aus Westen eine langsam ziehende, verwellende Kaltfront Mitteleuropa. Deutschland gerät zwischen dem Hoch und im Vorfeld der Front in eine extrem heiße Südwestströmung. Die Temperaturen steigen dabei weiter an und mit Höchstwerten um 40 Grad rücken absolute Hitzerekorde in greifbare Nähe. Von Nordwesten her nimmt die Gewitterneigung jedoch schon am Samstag schrittweise zu, am Sonntag gehen dann in weiten Teilen des Landes Schwergewitter nieder. Zu Beginn der neuen Woche erreicht die Kaltfront samt Unwettern und Abkühlung langsam aber sicher schließlich auch den Südosten. Damit verabschiedet sich die große Hitze aus der Bundesrepublik. Die Temperaturen pendeln sich wieder auf jahreszeitentypische Werte ein, es bleibt jedoch weiterhin unbeständig und gewitteranfällig.

Überblick Warnungen

GEWITTER
Die Vorwarnungen gelten für Freitagabend, teils auch für die Nacht auf Samstag. Warnungen erfolgen nur bei Bedarf zeitnah.

Warnausblick

In der Nacht zum Samstag ist das Gewitterrisiko über den westlichen Mittelgebirgen und an der Grenze zu Benelux leicht erhöht. Meist bleibt es jedoch trocken und ruhig.

Am Samstag steigen die Temperaturen weiter an, besonders im Südwesten und Osten werden Spitzen um 40 Grad erwartet. Vom Nachmittag an bis in die Nacht auf Sonntag breiten sich über dem Westen und Norden kräftige Hitzegewitter aus – lokal besteht dabei Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen.

Der Sonntag bringt im Tagesverlauf verbreitet kräftige Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr. Dabei muss mit Hagel, Starkregen und teils schweren Sturmböen gerechnet werden. Die Gewitter halten besonders in der Südosthälfte und in der Mitte in der Nacht auf Montag an.

Am Montag beginnt es von Nordwesten her abzukühlen. Deshalb sind noch besonders in der Südosthälfte im Tagesverlauf kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zu erwarten.

Letzte Aktualisierung:
Freitag, 26. Juni 2026, 15:30 Uhr

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