Warnlagebericht Deutschland
Aktuelle Wetterlage
Am Donnerstag verlässt die Front die Bundesrepublik nach Osten und besonders im Süden setzt sich Zwischenhocheinfluss durch. Im Nordwesten macht sich ein schwaches Frontensystem bemerkbar. In der Nacht auf Freitag zieht jedoch schon die Warmfront des Orkantiefs LUISE mit Kern bei den Britischen Inseln auf, am Abend folgt schließlich die Kaltfront. Somit bleibt es unbeständig und teils auch windig. Am Samstag liegt der Kern des Tiefs schließlich im Nordseeumfeld, ganz im Süden macht sich zunächst höherer Luftdruck bemerkbar, am Abend zieht die Warmfront des nächsten Orkantiefs mit Kern bei Schottland auf. Die Kaltfront erreicht dann am Sonntag die Bundesrepublik.
Überblick Warnungen
REGEN
Die Vorwarnungen im Erzgebirge gelten für die Nacht auf Donnerstag.
Warnausblick
Am Nachmittag und Abend regnet es verbreitet und besonders im Süden auch kräftig. Der Schwerpunkt verschiebt sich später mehr und mehr in den Osten, z.B. im Erzgebirge regnet es bis in die Nacht hinein auch ergiebig.
Am Donnerstag ziehen im Westen und Nordwesten nachmittags vereinzelt gewittrige Schauer durch. Dazu weht an der Nordsee in Böen stürmischer Südwestwind mit Böen von 60 bis 70 km/h, ganz vereinzelt auch in den höheren Lagen der westlichen Mittelgebirge, besonders in der Eifel.
Am Freitag frischt am Nachmittag im äußersten Westen, sowie im Südwesten starker Südwestwind mit stürmischen Böen auf. In den höheren Lagen der Mittelgebirge sind abends verbreitet Sturmböen zu erwarten. Dazu ziehen im Schwarzwald vereinzelt gewittrige Schauer durch. In der Nacht auf Samstag greift das schwache Sturmfeld auf die Mitte über, verbreitet sind stürmische Böen und lokal Sturmböen zu erwarten.
Am Samstag wird es generell windig, die Warnschwellen werden jedoch nur im Nordwesten erreicht. Dort weht starker, in Böen stürischer Südwestwind. Aus der Nacht herus ziehen zudem in der Nordhälfte sowie am Alpenrand Schauer durch. Am Abend frischt im Westen kräftiger und in Böen stürmsicher Südwind auf, in den Mittelgebirgen und an der Nordsee sind Sturmböen, in exponierten Lagen schwere Sturmböen zu erwarten. Dazu zieht von Westen kräftiger Regen auf.
Letzte Aktualisierung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18:45 Uhr