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Am Samstag in den Alpen starker Schneefall

Am Samstag in den Alpen starker Schneefall

Am Samstag sind im zentralen und östlichen Bergland große Neuschneemengen zu erwarten, vor allem von den Kitzbüheler Alpen bis in die Obersteiermark schneit es anhaltend und kräftig.

Zwischen einem Hoch über den Britischen Inseln namens ERICH und einem Tief über Russland mit dem Namen IDA liegt Österreich derzeit unterm dem Einfluss einer kräftigen, nördlichen Höhenströmung. In der Nacht auf Samstag zieht aus Norden eine Warmfront auf, die in weiterer Folge kaum mehr ostwärts vorankommt und als Luftmassengrenze quer über dem Osten des Landes zum Liegen kommt. Vor allem im zentralen und östlichen Bergland ist somit kräftiger Schneefall in Sicht.

Mit der Warmfront gelangt feuchte Luft zu den Alpen. © FU Berlin / DWD

Starker Schneefall

In der Nacht auf Samstag setzt im Norden verbreitet Schneefall ein, der sich in der zweiten Nachthälfte auf den Osten ausbreitet. Dazu frischt neuerlich kräftiger Westwind mit teils stürmischen Böen auf, am Alpenostrand zeichnen sich stellenweise Schneeverwehungen ab. Am Samstag in der Früh schneit es an der Alpennordseite und im Osten verbreitet und vor allem von den Kitzbüheler Alpen bis ins Mariazellerland kräftig. Im Donauraum und im Wiener Becken ist sind recht verbreitet 3 bis 6 cm zu erwarten. Tagsüber gehen im Osten nur noch einzelne Schauer nieder, in den Nordalpen fällt dagegen weiterhin anhaltend Schnee mit den größten Niederschlagsraten vom Kaiserwinkl bis in die nördliche Obersteiermark. Die Schneefallgrenze steigt im westlichen Donauraum langsam gegen 300 bis 400 m an. Weitgehend trocken bleibt es von Lienz über das Klagenfurter Becken bis ins die Südweststeiermark.

Vor allem im zentralen und östlichen Bergland schneit es am Samstag intensiv. © UBIMET

Vom östlichen Tiroler Unterland über die Salzburger Gebirgsgaue bis in die Obersteiermark und zum Semmeringpass sind recht verbreitet 20 bis 40 cm Neuschnee zu erwarten, im Dachsteingebiet sowie rund um den Hochschwab kommt sogar ein halber Meter Neuschnee zusammen, damit ist hier mit starken Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr zu rechnen, zudem sind mancherorts Stromausfälle in Folge von Schneebruch möglich. Im Hochgebirge fällt teils bis zu 1 Meter Neuschnee, was in Kombination mit dem teils stürmischen Nordwestwind zu einer stark ansteigenden Lawinengefahr führt. Deutlich geringer bleiben die Schneemengen dagegen im westlichen Bergland.

Am Sonntag im Westen Besserung

Am Sonntag fällt vom Kaiserwinkl ostwärts zeitweise noch etwas Regen und Schnee, wobei die Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen im äußersten Osten und etwa 400 bis 500 m im Norden liegt. Die Mengen halten sich aber meist in Grenzen, nur noch vom Gesäuse bis zum Wienerwald sind nennenswerte Mengen in Sicht, wobei der Schnee in den Tälern zunehmend feucht wird. Von Innsbruck westwärts bleibt es bereits trocken.

Zweiteilung zu Wochenbeginn

Der Montag verläuft zweigeteilt: Von Vorarlberg bis Kärnten scheint häufig die Sonne, im Norden und Osten dominieren dagegen die Wolken und von der Eisenwurzen ostwärts regnet oder schneit es zeitweise mit leichter bis mäßiger Intensität. Die Schneefallgrenze liegt weiterhin zwischen tiefen Lagen im äußersten Osten und etwa 500 m im Mostviertel.

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